MEKON ergänzt Produktsortiment und plant Flächenerweiterung  im Märkischen Gewerbepark

MEKON ergänzt Produktsortiment und plant Flächenerweiterung im Märkischen Gewerbepark

Überregional bekannt als einer der führenden Branchenführer im Bereich Zaun- und Torsysteme, befindet sich die 1996 gegründete MEKON Metallkonstruktionen GmbH aus Halver seit zweieinhalb Jahren im Märkischen Gewerbepark Rosmart und hätte diesen Standortwechsel im Nachhinein am liebsten schon früher vollzogen.

Die ausgesprochen günstige Topografie mit ihren großen ebenen Flächen bietet viel Platz, um sich weiter auszudehnen, denn genau das ist der Plan der MEKON Geschäftsleitung, die schon frühzeitig eine Option von weiteren 8.000 Quadratmetern anmeldete und diese wohl innerhalb der nächsten zwei Jahre realisieren wird.

Mit Zufriedenheit blickt Roger Langenbach, Geschäftsführer des inzwischen rund vierzig Mitarbeiter zählenden Unternehmens auf die letzten Jahre zurück, in denen MEKON trotz Wirtschaftskrise und mehreren harten Wintern über die Grenzen hinaus wachsen konnte und heute nicht nur die Zaunbranche und den GaLa-Bau beliefert, sondern zahlreiche dazugewonnene Geschäftspartner in der Metallverarbeitung, im Sportstätten- und Solaranlagenbau und anderen im Großhandel tätigen Gewerbetreibenden zu seinen Kundengruppen zählt.

Seit dem gemeinsamen Messeauftritt auf der PERIMETER PROTECTION in Nürnberg im Januar präsentiert sich MEKON der Öffentlichkeit erstmalig zusammen mit dem in Belgien ansässigen, international aufgestellten Unternehmen BETAFENCE und bietet mit dieser neuen Kooperationspartnerschaft ein Angebotsspektrum, welches über die konventionellen Zaun- und Toranlagen hinausgeht. Die Produktübernahme der BETAFENCE Artikel, welche u.a. Sortiment-ergänzende Flachstabmatten, Ballfangsysteme, Gabionen, 3D-Gittermatten, Wildschutzsysteme und große freitragende Schiebetore beinhaltet – erfordert einen umfassenden Ausbau von Lagerkapazitäten, wofür auf Rosmart ideale Voraussetzungen gegeben sind.

Wir sprachen mit Mekon-Geschäftsführer Roger Langenbach über die Entwicklung des Unternehmens, den Standort Rosmart und die zukünftigen Perspektiven.

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Was waren für Sie die ausschlaggebenden Argumente für die Wahl des Standortes Rosmart?
„Bedingt durch die steigende Produktnachfrage und dem damit verbundenen erhöhten Platzbedarf in der Fertigung und auf dem Werksgelände konnten wir unseren langjährigen Standort in Halver nicht länger aufrechterhalten. Die damalige Geschäftslage sowie das ansteigende Konsumklima in den saisonalen Ballungszeiten zwangen uns, nach neuen Lösungen für eine weitere Expansion zu suchen.

Im Gewerbepark Rosmart erwartete uns ein großflächiges Industrieterrain, das optimale Bedingungen für Lagerung und Logistik bot – da brauchten wir nicht mehr lange zu überlegen. Rosmart war für uns der perfekte Ort; die perfekte Lösung, die wir bis heute nicht bereut haben.

Optimal ist jetzt natürlich auch die Verkehrsanbindung zur Autobahn A 45. Direktere Wege, kürzere Strecken und die schnellere Abwicklung beim Be- und Entladen reduzieren Wartezeiten und optimieren Transportkosten. Aufgrund der neuen ausgedehnten Platzgegebenheiten gibt es in der logistischen Abfolge praktisch keine Engpässe mehr.“

Gab es mehrere Alternativen?
„Selbstverständlich haben wir uns auch andere Standorte angesehen, zum Beispiel in Plettenberg, wo uns ebenfalls eine interessante Perspektive in Aussicht gestellt wurde. Dort war jedoch die Nähe zur Autobahn nicht in dem Maße gegeben wie hier - bis zur Auffahrt Lüdenscheid-Mitte sind es von Rosmart aus lediglich 2 km. Und auch die Verkehrsdichte - besonders zu den Stoßzeiten im Berufsverkehr - hat uns von dieser Option abgehalten.  Zudem wäre der Anfahrweg für die Mitarbeiter länger und umständlicher gewesen; für uns ein wichtiges Kriterium, das bei den Überlegungen für einen Standortwechsel ebenfalls eine wesentliche Rolle gespielt hat.“

Spielt der Begriff Südwestfalen eine Rolle?
„Südwestfalen ist sicherlich eine der bedeutendsten Industrieregionen Deutschlands und belegt – soweit mir bekannt ist – darunter sogar den 3 Rang. Dabei zählt der Märkische Kreis zu den Wachstumstreibern Nordrhein-Westfalens.

Ob dies jedoch so weitläufig bekannt ist, wage ich zu bezweifeln. Unsere Kunden kommen aus dem gesamten Bundesgebiet, und ich denke, sie werden von Südwestfalen eher eine regionale Vorstellung haben. Um den industriellen Aspekt dieser Region noch stärker  hervorzuheben, stellt sich für mich die Frage, ob man den „Märkischen Gewerbepark Rosmart“ nicht vielleicht sogar in „Märkischen Gewerbepark Südwestfalen“ umbenennen sollte.“

Hat die Verlagerung nach Rosmart zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen?
„Wir haben seit der Verlagerung nach Rosmart 4 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen, d.h. hier sind zurzeit 40 Mitarbeiter beschäftigt. Dies ist jedoch im Wesentlichen das Resultat der Ausweitung unseres Produktprogramms, der damit verbundenen Neuaufstellung unserer Organisation und der vielen zusätzlichen Nachfragen von Kunden, die entsprechend personell betreut werden müssen.“

Wie bewerten Sie die Akzeptanz für industrielle Tätigkeit?
„Fakt ist, dass wir alle von der Industrie leben. Sie ist es, die immer noch die meisten Arbeitsplätze schafft. Natürlich ist da die Akzeptanz sehr groß. Es gibt nur wenige Widerstände gegen industrielle Ansiedlungen und Erweiterungen. Im Gegenteil, die meisten Menschen stehen industriellen Tätigkeiten sehr aufgeschlossen gegenüber. Ein großer Vorteil auf Rosmart: hier gibt es weder Lärm- noch Schmutzbelästigung. Auch deshalb fühlen wir uns hier so wohl.“

Hat der Grundstückspreis eine Rolle gespielt?
„Selbstverständlich schaut man sich als Unternehmer auch den Grundstückspreis an. Vielmehr geht es aber doch um die Gesamtbewertung des Standorts. Ein günstigerer Grundstückspreis in einem Gewerbegebiet, das weiter von der Autobahn weg liegt, hätte uns nichts gebracht. Bei der Gesamtabwägung aller Entscheidungskriterien spielte der Preis in diesem Fall nicht die dominierende Rolle, da alle anderen Vorteile deutlich höher zu bewerten waren. Diese Einschätzung ist auch aus heutiger Sicht richtig.“

Ist die Topographie im Gewerbepark aus Ihrer Sicht ein Nachteil?
„Nein. Das Gegenteil ist der Fall. Die Erdbewegungen, die wir zur Aufbereitung des Grundstücks vornehmen mussten, hielten sich in Grenzen und sind in unserer Region normal. Wir leben halt nicht im flachen Münsterland. Die Topografie im Gewerbepark empfinden wir als absolut vorteilhaft.“

Wie waren der Beratungsservice und die Entscheidungswege im Vorfeld?
„Der Beratungsservice war sehr gut. Alles hat unbürokratisch und reibungslos funktioniert. Der Bauantrag wurde zügig genehmigt. Es gab überhaupt keine Probleme.“

Wie bewerten Ihre Mitarbeiter den Standort? Trägt er zur Fachkräftesicherung bei?
„Die Mitarbeiter bewerten den Standort ausgesprochen positiv. Wir leben hier ja sozusagen “auf dem Lande“ -  die schöne Umgebung, die Ruhe und die frische Luft tragen dazu bei, dass alle gern hier arbeiten.  Wie schon erwähnt, haben wir bei unserer neuen Standortsuche insbesondere auch
die Wohnorte unserer Mitarbeiter berücksichtigt. Die Fahrtzeit unserer Angestellten sollte dabei nicht mehr als etwa 20 bis 30 Minuten betragen. Die komfortable Anbindung und die idyllische Lage auf Rosmart tragen daher natürlich zur Mitarbeiterzufriedenheit und zur Fachkräftebindung bei.“

Sie haben für weitere 8.000 qm eine Kaufoption? Gibt es Erweiterungspläne?
„Wie schon gesagt, sind wir aktuell eine Vertriebskooperation mit einem Systempartner eingegangen, woraus eine nicht unerhebliche Sortimentserweiterung resultiert. Das ist der primäre Grund, warum wir schon jetzt mehr Lagerfläche benötigen. Das heißt, wir werden die uns angebotene Kaufoption auf jeden Fall in Anspruch nehmen. Schätzungsweise werden wir in etwa zwei  Jahren erneut am hiesigen Standort investieren. Wir blicken optimistisch in die Zukunft und sind froh, dass der  Märkische Gewerbepark Rosmart der heimischen Wirtschaft noch eine große zusammenhängende Fläche für industrielle Zwecke zur Verfügung stellen kann. Die eher schwache Nachfrage kann sich keiner bei MEKON erklären. Ganz objektiv gesehen gibt es hier keine Standortnachteile.

Märkischer Gewerbepark Rosmart:
Direkte Anbindung an die Sauerlandlinie und die Verfügbarkeit von Industriegrundstücken bieten Standortvorteile

Das 34 Hektar große Areal des Industrieparks Rosmart ist eines der größten Industriegebiete in Südwestfalen und einer der attraktivsten Standorte in Nordrhein-Westfalen. Der Standort verfügt über eine GI-Ausweisung und ist besonders verkehrsgünstig gelegen. Nur zwei Kilometer von der A 45 entfernt, Anschluss Lüdenscheid-Mitte, sind Kunden und Lieferanten in Nordrhein-Westfalen über die Sauerlandlinie schnell erreichbar. Hervorzuheben im Vergleich zu Nachbarregionen in NRW ist insbesondere die Verfügbarkeit von Industriegrundstücken. Emissionsintensive Industriebetriebe, die in anderen Baugebieten unzulässig sind, finden hier optimale Bedingungen. Ein 3-Schichtbetrieb an 24 Stunden und 7 Tagen die Woche ist zulässig. Die Grundstücke können weitgehend individuell parzelliert werden; Grundstücksgrößen sind von 1.000 bis über 10.000 Quadratmeter möglich, auf Wunsch können im Einzelfall aber auch kleinere Lösungen gefunden werden. Der Gewerbepark verfügt über eine Versorgung mit Glasfasertechnik für den schnellen Datenaustausch.

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